High-Tech in seiner schönsten Form

Gegenüber technischem Schnick-Schnack wie einem Internet-Kühlschrank reagiere ich absolut allergisch, aber sinnvolle Technik findet meine uneingeschränkte Zustimmung. Die Idee, ohne Schlüssel nur mit Code oder Transponder das Haus zu betreten, hat mich als "Schlüsselvergesser" auf Anhieb begeistert. Die motorverriegelte Tür öffnet sich automatisch, das Haus schaltet sich unscharf und aktiv und begrüßt mich mit Licht und Musik. Beim Verlassen zeigt es an, ob noch Fenster oder Türen geöffnet sind, inaktiviert sich selbst und reduziert den Lüftungsdurchsatz. Sorgen um die berühmte vergessene Herdplatte sind also völlig überflüssig. Kurz darauf wird die Gebäudeüberwachung scharf geschaltet, die auch alle Aktivitäten rund ums Haus aufzeichnet, u.a. auch die immer wiederkehrende Suche nach der Klingel. Sie ist nämlich abgeschafft, stattdessen kommt bei Anwesenheit und Aktivität innen die Meldung "Besucher wünscht Einlass" und in der Nähe des Hauses "Besucher wird gemeldet", was manchen ungebetenen Gast doch verunsichert. Ein Blick auf die Monitore im Haus zeigt direkt, wer da ist bzw. wer in Abwesenheit da war. 

Natürlich muss das Haus die Steuerung und Kommunikation erst lernen. Dazu muss die Gebäudesteuerung passend eingerichtet werden. Als Geschäftsführer und Entwicklungsleiter eines Softwarehauses hat der Bauherr die Einrichtung der BUS-Installation inkl. der Elektroplanung selbst übernommen und ist auch die Stimme des Hauses, was viele Freunde sehr amüsiert.